Artikel von Paul Schreyer: „Die vertraulichen Sprachregelungen der ARD“

Artikel von Paul Schreyer: „Die vertraulichen Sprachregelungen der ARD“ vom 30.06.2017. Weiter zur Originalnachricht…

Warum ist das Good News?

Paul Schreyer ist ein kritischer, investigativer Journalist, wie man ihn sich bei den Leitmedien wünschen würde. Mit seinem neuesten Beitrag deckt er auf, dass es bei ARD-Aktuell, der Gemeinschaftsredaktion von Tagesschau, Tagesthemen und Nachtmagazin eine verbindliche, nicht für die Öffentlichkeit zugängliche Sprachregelung gibt, in der zum Beispiel festgelegt ist, dass das dem ukrainischen Innenministerium unterstellte, offen rechtsextreme Asow-Regiment verharmlosend als „ultranationalistisch“ bezeichnet wird. Diese Sprachregelung fügt sich ein in die defizitäre Berichterstattung der ARD-Redaktion, welche den US-amerikanischen und europäischen Einfluss auf den Staatsputsch in der Ukraine marginalisiert, was die ehemaligen NDR-Redakteure Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer regelmäßig in Programmbeschwerden bemängeln.

Ich frage mich, wie man angesichts dieser vielen deutlichen Hinweise auf eine gezielte Manipulation der Mediennutzer durch die deutschen Leitmedien überhaupt noch von einer freien und unabhängigen Presse sprechen kann.

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