Auffällig häufige Kritik an Artikeln der Süddeutschen

Die Zeitung ist leider die auffälligste Quelle unter den Leitmedien für einseitigen und manipulativen Journalismus in Deutschland. Häufig werden einseitige Berichterstattungen sogar als Aufmacher platziert, als sei das Journal auch noch stolz auf seine Verletzung journalistischer Standards. Warum dies so ist, lässt sich nur vermuten.

Die Süddeutsche Zeitung gehört mit 81,75 % zur Südwestdeutsche Medien Holding GmbH. Mit 44,36 % ist die Medien Union GmbH einer der beiden Hauptanteilseigner der Südwestdeutsche Medien Holding GmbH. Hauptgesellschafters der Medien Union wiederum ist ein gewisser Dieter Schaub, der mit seinen zwei Söhnen Thomas und Michael das Medienimperium verwaltet, zu dem auch noch eine ganze Reihe anderer Zeitungen, Verlage und Radiosender gehören. Mit seinem geschätzten Vermögen von 1,71 Milliarden Dollar ist er einer der derzeit ca. 2.000 Milliardäre auf der Welt.

Angesichts dieser Zahlen mag jeder selber spekulieren, ob journalistische Standards und eine ausgewogene Berichterstattung im Fokus der Süddeutschen stehen oder vielleicht eine politische Ausrichtung, welche den Reichtum eines Mitglieds der Weltelite absichern und mehren soll. Sicherlich wird ein Eigner wie Dieter Schaub sich nicht persönlich in die Redaktion seiner Zeitungen einmischen. Doch nachdem die Südwestdeutsche Medien Holding GmbH (SWMH) am 29.02.2008 die Mehrheit an der Süddeutschen Zeitung übernommen hatte, wurden umfangreiche Neuausrichtungen in der Führung der Süddeutschen vorgenommen, wie die SWMH auf ihrer eigenen Webseite am 12.12.2011 berichtete. Derartige Entscheidungen sind ganz sicher Chefsache und haben großen Einfluss auf die inhaltliche Ausrichtung einer Zeitung.

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