Telepolis-Artikel: „US-Versicherungen verklagen Saudi-Arabien auf sechs Milliarden Dollar Entschädigung für 9/11“

Telepolis-Artikel: „US-Versicherungen verklagen Saudi-Arabien auf sechs Milliarden Dollar Entschädigung für 9/11“ vom 27.03.2017. Weiter zur Originalnachricht…

Warum ist das Good News?

Dies ist in zweierlei Hinsicht eine gute Nachricht. Sie entspricht den Kriterien dieses Blogs, indem sie den Medienkonsumenten mit relevanten Hintergrundnachrichten informiert. Kein einziges deutsches Leitmedium hat bisher über die Einreichung der Klage von US-Versicherungsunternehmen gegen Saudi-Arabien wegen der Beteiligung an den Terroranschlägen vom 11. September 2001 berichtet.

Sie ist auch inhaltlich eine gute Nachricht, wenn man die Terroranschläge vor 16 Jahren nicht zu einer Glaubensfrage gemacht hat, sondern sich mit den Fakten und dem tatsächlichen Verlauf der Anschläge beschäftigt. Die Ereignisse an jenem schicksalhaften Tag, welcher die Welt verändert hat, bedürfen dringend weiterer offizieller Untersuchungen, denn an dem Commission Report der US-Regierung, welcher die Ergebnisse der Untersuchung der Terrorattacken wiedergibt, stimmt fast gar nichts. Die Zwillingstürme des World Trade Centers wurden konstruiert, um einem Zusammenprall mit einem Verkehrsflugzeug standzuhalten, und das National Institute for Standards and Technology (NIST), die Behörde, welche von der US-Regierung mit der Untersuchung des Zusammensturzes der Zwillingstürme beauftragt war, tut eben dies nicht mit der Begründung, dass ja jeder sehen konnte, dass die Ursache die Flugzeuge waren. Sollte man einer US-Regierung glauben, die zwei Jahre später die Weltöffentlichkeit getäuscht und mit nachgewiesenen plumpen Kriegslügen den Irak angegriffen hat? Begründete Zweifel an der offiziellen Darstellung werden insbesondere von den beiden Organisationen Architects & Engineers for 9/11 Truth und Pilots for 9/11 Truth angemeldet. Die beste und vollständigste audiovisuelle Zusammenfassung dieser Zweifel ist der Dokumentarfilm des Italieners Massimo Mazzucco „Das neue Pearl Harbor“.

Allein die Tatsache, dass die USA nun Gerichtsverfahren gegen Saudi-Arabien zulassen, sollte dem aufmerksamen Medienkonsumenten zu denken geben. Wieso haben die USA nur drei Wochen nach dem 11. September 2001 ausgerechnet Afghanistan angegriffen und dort über 150.000 unschuldige Zivilisten ermordet, wenn keiner der angeblichen 19 Terroristen Afghane war und 15 von ihnen aus Saudi-Arabien stammten, Osama Bin Laden Saudi-Araber war sowie die Terrorcamps in Afghanistan durch Saudi-Arabien finanziert wurden? Wenn die USA auch Hamburg bombardiert hätten, weil der Anführer der Terroristen, Mohammed Atta, sich dort radikalisiert hat, und Saudi-Arabien angegriffen hätten, könnte man die Logik der damaligen US-Regierung vielleicht noch nachvollziehen. Jedoch Saudi-Arabien, ein Staat, der die Scharia genauso streng auslegt wie der IS, von jeglicher Untersuchung auszunehmen, klingt irgendwie unlogisch. Was könnte wohl der Grund sein? Mal kurz nachdenken. Ah, Saudi-Arabien ist ein wichtiger Verbündeter der USA im Nahen Osten, und die Familie Bush ist mit der Saudi-arabischen Königsfamilie befreundet. Diese Hintergründe näher zu beleuchten, ist lange überfällig.

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