Telepolis-Artikel: „Woher kamen die Todesschüsse?“

Telepolis-Artikel: „Woher kamen die Todesschüsse?: Der Prozess um die Todesschützen vom Maidan läuft weiterhin und hat erstaunliche Erkenntnisse zu bieten“ vom 20.02.2017. Weiter zur Originalnachricht…

Warum ist das Good News?

Die Todesschüsse auf dem Maidan in der ukrainischen Hauptstadt Kiew am 20. Februar 2014 haben zum Sturz des demokratisch gewählten Präsidenten Viktor Janukowitsch geführt, welchem die Verantwortung für diesen organisierten Massenmord in die Schuhe geschoben wurde. Der Telepolis-Artikel klärt jedoch darüber auf, dass die Verantwortung für die gezielten Tötungen auf dem Maidan bis heute nicht geklärt ist und dass sie nicht bei der dem Innenministerium unterstellten Spezialeinheit Berkut liegen kann. Diese Darstellung widerspricht dem gängigen Narrativ, das in westlichen Leitmedien verbreitet wird:

Also, den deutschen Leitmedien zufolge waren entweder die Spezialeinheit des Innenministeriums oder radikale Oppositionskräfte für die Todesschüsse verantwortlich. Einen Zusammenhang mit den (Achtung: Verschwörungstheorie!) fünf Milliarden Dollar, welche die USA im Vorfeld in die Ukraine gepumpt hatten, oder dem geleakten Telefongespräch zwischen der US-Staatsekretärin im Außenministerium Victoria Nuland und dem US-Botschafter in Kiew, in welchem ca. drei Wochen vor den tödlichen Schüssen auf dem Maidan die neue ukrainische Regierung festgelegt wurde, wird in den Leitmedien nicht hergestellt. Diese Verschwörungstheorie (Achtung: Zynismus!) muss ja falsch sein, da die USA schließlich nie mit verdeckten oder offenen Operationen für einen Regimewechsel gesorgt haben (siehe: http://www.us-uk-interventions.org/index.html).

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