Telepolis-Artikel: „Die Nato und die Konstruktion des russischen Informationskriegs“

Telepolis-Artikel: „Die Nato und die Konstruktion des russischen Informationskriegs“ vom 15.02.2017: Ein von der Nato veröffentlichtes „Handbuch für den russischen Informationskrieg“ gegen den Strich gelesen. Weiter zur Originalnachricht…

Warum ist das Good News?

Der Artikel von Florian Rötzer, dem Chefredakteur des Online-Magazins Telepolis, klärt darüber auf, wie propagandistisch und bar jeder faktischen Grundlage die NATO den angeblichen russischen Informationskrieg konstruiert. Solche Erkenntnisse sind wichtig in einer Zeit, in der die Leitmedien Russland zu einem übergroßen, gefährlichen und aggressiven Gegner der westlichen Wertegemeinschaft aufbauen. Diese Darstellung ist in Wirklichkeit eine gefährliche Verzerrung der Realität.

In dem Informationskrieg, der derzeit von deutschen Politikern und Leitmedien gegen Russland geführt wird, darf man die Fakten nicht vergessen:

  • Russland gibt pro Jahr ca. 80 Milliarden Dollar für Rüstung aus, die NATO jedoch ca. 1 Billion Dollar, davon 600 Milliarden alleine die USA.
  • Die USA verfügen über ca. 1.000 Militärbasen auf der Welt, ein Großteil davon umzingelt Russland und China. Russland verfügt gerade einmal über 20 Militärbasen auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion.
  • Die NATO-Truppen stehen an den Grenzen Russlands und provozieren dort mit Militärmanövern Russland und nicht umgekehrt.
  • Es ist die NATO, welche derzeit versucht, den Russen ihre Einflussgebiete wie die Ukraine und Syrien streitig zu machen, und nicht umgekehrt.

Die Fakten machen deutlich, wer in der augenblicklichen Situation der Aggressor ist. Die derzeitige Entwicklung erinnert sehr an die mediale Vorbereitung des Angriffskrieges auf den Irak 2003, mit dem einzigen Unterschied, dass Russland tatsächlich über Massenvernichtungswaffen verfügt, welche im Ernstfall zum Ende der menschlichen Zivilisation führen können.

Wenn deutsche Politiker und Journalisten wie Angela Merkel, Sigmar Gabriel, Katrin Göring-Eckardt, Cem Özdemir, Claus Kleber, Kai Diekmann, Jörg Schönenborn, Thomas Roth, Sonja Mikich, Ingo Zamperoni, Theo Koll, Udo van Kampen – allesamt aktive oder ehemalige Mitglieder des deutsch-amerikanischen Lobby-Verbandes Atlantik-Brücke – in Nachrichten und Talkshows Russland zu einem potentiellen militärischen Gegner aufbauen, dann ist das ein Spiel mit dem Feuer, dem man zum Wohle des Überlebens der Menschheit unbedingt Einhalt gebieten sollte.

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