Spiegel-Interview: „Die Geldpolitik macht den Kapitalismus kaputt“

Spiegel-Interview „Die Geldpolitik macht den Kapitalismus kaputt“ vom 12.02.2017: Aus Angst vor einer Wirtschaftskrise halten die Zentralbanken die Zinsen niedrig. Doch genau damit schaffen sie erst die Voraussetzungen für den nächsten Crash und den Aufstieg von Populisten, sagt der Leipziger Ökonom Gunther Schnabl. Weiter zur Originalnachricht…

Warum ist das Bad News?

Die Kernaussage des Interviews ist, dass mit einer Erhöhung des Leitzinses durch die Europäische Zentralbank Spekulationsblasen wie zum Beispiel auf den Immobilien- und Aktienmärkten verhindert werden können. Diese Aussage mag zwar in dem gewählten Ausschnitt der Realitätsdarstellung nicht falsch sein, sie suggeriert jedoch, dass der Kapitalismus und unser Geldsystem auf einem stabilen Fundament stehen. Damit verschleiert dieser Beitrag die Tatsache, dass unser Geldsystem mit Zins und Zinseszins nichts anderes als eine gigantische Spekulationsblase ist, welche regelmäßig mit schwerwiegenden Folgen für die Völker der Erde in sich zusammenfällt und ganze Länder und Gesellschaftsschichten enteignet.

Mehr dazu in einem Interview mit Professor Bernd Senf auf gulli:news: http://www.gulli.com/news/479-die-weltfinanzkrise-ein-blitz-aus-heiterem-himmel-2009-08-29

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